Eine umfassende Berichterstattung der Vereinsaktivitäten darf unserer Meinung nach auch kritische Töne beinhalten, die alle Leser auffordern sollen, über die angerissenen Probleme kurz nachzudenken.
...so wieder geschehen anläßlich des Großeinsatzes beim Radolfzeller Hausherrenfest 2011 an der Uferpromenade: Seit vielen Jahren Jahren bildet diese Großveranstaltung am 3.Juliwochenende den alljährlichen Mittelpunkt unserer "Bewachungssaison". Seit Jahren "bangen" wir in den Nächten, die unsere Einsatzzeit darstellen, um die körperliche Unversehrtheit unserer wertvollen vierbeinigen Begleiter. Unmengen von Scherben, Müll und Unrat verwandeln die herrliche Uferpromende in eine einzige Müllhalde, die dann bei Sonnenaufgang von den städtischen Bauhof-Mitarbeitern mühselig, teilweise von Hand, wieder gereinigt und hergestellt werden muss. Immer wieder haben wir bei unseren Vertragspartnern den Vorstoß gewagt, höhere Pfandgebühren vorzuschlagen, um alle Besucher zu motivieren, die Gläser und Flaschen, ebenso wie das Geschirr, an die ausgebende Stelle zurückzubringen. Erschwerend kommt dazu, daß viele jugendliche Besucher dieses Festes eigene Getränke mitführen, die dann, nach dem Verzehr, zur zusätzlichen Verunreinigung der Flächen, der Wege und des Sees führen. Von Jahr zu Jahr werden die auffälligen, tw. stark alkoholisierten, Jugendlichen immer jünger. Es ist kaum vorstellbar, daß alleine Alkoholgenuß bei manchen eine derart starke Gewaltbereitschaft hervorruft, daß wir immer wieder in Vorfälle verwickelt werden, wo alleine die Sachbeschädigung, und die hemmungslose Bereitschaft, mit unbeteiligten anderen Gästen, Streitigkeiten zu provozieren, eine hohes Maß an "Befriedigung" darstellen muss. Diese Entwicklung stellt auch uns vor ein wachsendes Problem. Nur speziell geschulte und ausgebildete Teams können hierbei noch eingesetzt werden, |
da dieser Einsatz mit einem nicht unerheblichen gesundheitlichen Risiko für Mensch und Tier verbunden ist. Das ist schade und erschreckend zugleich und kann nur durch eine Erhöhung der Präsens kompensiert werden, die alle Veranstalter selbstverständlich auf ihre Gemeinkosten umlegen müssen. Somit zahlt dies jeder friedvolle Festbesucher mit, der mit all' den unschönen Auswüchsen von Gewalt und Zerstörungswut nichts zu tun hat.
Leider muss auch an dieser Stelle gesagt werden, daß die Mehrheit der gewaltbereiten Jugendlichen, an diesem Fest, einen nachweislich migrantischen Hintergrund hat und aus Regionen kommt, wo Gewalt scheinbar zum Alltag dazugehört.
Wir haben mit uns selbst diskutiert, ob man auch einmal solch' kritische Töne über eine derartige Plattform publizieren sollte,....das Ergebnis haben Sie soeben gelesen.
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