Chronik
Am 08. Juli 1935 wurde in der Viehhalle in Radolfzell (ehem. Kantine der Firma Schiesser) eine Hundevorführung veranstaltet.
Noch am selben Abend erfolgte spontan die Gründung eines Hundevereins, der sich den Namen
"1. Deutscher Polizeihundeverein" gab.
Der Übungsplatz befand sich damals auf der Halbinsel Mettnau.
Im Jahr 1939 wurde der Verein umgetauft in "Fachschaft für Gebrauchshunde".
In den Kriegsjahren kam das Vereinsleben vollständig zum Erliegen.'
Der Verein wurde 1947 wieder ins Leben gerufen und fand eine neue Heimat nahe Böhringen. Seither nennt er sich
"Verein der Hundefreunde Radolfzell-Böhringen e.V."
Seitdem gehört er dem Dt.Verband der Gebrauchshundsportvereine (DVG) an.
Zwei Landessiegerprüfungen 1964 und 1965 wurden auf diesem Platz durchgeführt. Diese Ereignisse sind noch bei vielen Hundesportlern in guter Erinnerung.
In der Nacht zum 16. Januar 1971 wurde das Vereinsheim ein Raub der Flammen. Dies war wohl der schwärzeste Tag in der Geschichte des Vereins und die Suche nach einem neuen Trainingsplatz begann.
Nach einiger Zeit wurde auch ein geeigneter Platz gefunden. Viel Fleiß, Arbeit und unzählige freiwillige Stunden der Vereinsmitglieder waren notwendig, bis dieser baureif geworden ist.
Am 17. September 1971 war es dann soweit; die erste Platzhälfte und das Vereinsheim konnten eingeweiht werden. Weitere 4000 qm wurden später dazu erworben.
Mit Stolz können heute die Mitglieder von damals auf diese Zeit zurückblicken, denn sie haben eine Oase des Hundesports und der Erholung, fernab von Lärm und Stress des Alltags, geschaffen.
Selbst im härtesten Jahr des Aufbaues fanden sie noch Zeit, drei Prüfungen durchzuführen.
Mit vielen Erfolgen und kameradschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Vereinen, ist der "Verein der Hundefreunde Radolfzell-Böhringen e.V." weit über Landes- und Bundesgrenzen bekannt geworden .I















